Das Aufeinandertreffen mit der HSG Freiburg am vergangenen Samstag hielt was es versprach.


Schöner, schneller Handball mit zwei Teams, die sich 50 Minuten lang auf Augenhöhe befanden. Unsere Herren I konnten lange mithalten, am Ende fehlte jedoch die Cleverness.

Die Partie begann ausgeglichen, zunächst konnte sich keines der Teams bedeutend absetzen. Erst nach fünf Minuten konnten sich die Gäste aus dem Breisgau einen Vorteil erspielen, eine schlechte Chancenverwertung der Dreiländer ermöglichte unter anderem den ersten Drei-Tore-Vorsprung für den Tabellenführer (2:5). Die Hausherren ließen sich jedoch zu keinem Zeitpunkt vollends abschütteln, immer wieder konnte man mit starken Zwischenspurten zurück ins Spiel finden. Allerdings führte die weiterhin fehlende Konstanz vor dem gegnerischen Tor zu einem 15:18-Rückstand zur Halbzeitsirene.

Nach motivierenden Worten in der Kabine verlief das Spiel zunächst weiter wie in Durchgang eins, zwar erspielten sich die Freiburger einen kleinen Vorsprung, konnten unsere Dreiländer aber nie entscheidend distanzieren. So war es der Bojic-Sieben möglich, nach gut 50 Minuten den Anschlusstreffer zum 24:25 zur erzielen, die Halle bebte. Die hitzige Situation schien dem jungen Team aus dem Dreiländereck jedoch nicht zu bekommen, in den Folgeminuten agierte man zu unkonzentriert und inkonsequent. Die eingespielte Freiburger Sieben konnte davon profitieren und machte mit dem 25:29 knappe drei Minuten vor Schluss den Deckel drauf. Schlussendlich trennten sich die beiden Handballspielgemeinschaften mit einem 32:25 aus Sicht der Gäste.

Am Ende bleibt nur ein Fazit: Zwar hat man einmal mehr großartigen Kampfgeist gezeigt, in brenzligen und knappen Spielsituationen bewahrt man aber nach wie vor kaum einen kühlen Kopf. Verwunderlich ist dies nicht, stellt man nämlich eine der jüngsten (wenn nicht sogar mit Abstand die jüngste) Mannschaften der Liga. Es gilt also, an den kommenden Aufgaben zu wachsen und sich als Team weiter zu entwickeln, um in Zukunft Aufeinandertreffen wie jenes gegen den Tabellenführer für sich zu entscheiden.

Es spielten für die HSG: Daniel Schnepf, Lukas Krauth (Beide im Tor), Tobias Ludwig (9/3), Niklas Weber (5), Jonas Besemann (3), Lucas Hopp (3), Felix Himmel (2), Pit Weber (1), Mateusz Palasz (1), Steffen Retsch (1), Philip Müller, Jan Knössel.

HSG Dreiland  HSG Freiburg

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