Wie wir alle wissen und zu spüren bekommen haben, hat die Coronakrise auch beim Handballsport schwere Spuren hinterlassen.


Aber nicht nur Vereine, auch die Schiedsrichtervereinigungen der vier Bezirke im SHV, können momentan nur auf Sicht fahren. Eine nahezu unhaltbare Situation, vor allem was die Neulingsausbildung betrifft. Zum einen sind die Schiedsrichtervereinigungen und damit der komplette Handballverband auf Nachwuchs angewiesen. Auf der anderen Seite wird diese Situation durch die neue Spiel- und Rechtsordnung, welche auf dem letzten Verbandstag 2019 entschieden worden war, nochmals verschärft. Die Bezirksschiedsrichterwarte erwarten und hoffen mit den neuen Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten einen erhöhten Bedarf in der Neulingsausbildung. Die Androhung eines Punktabzugs im Wiederholungsfall bei Nichterfüllen einer Sollstelle könnte die Lage noch verschärfen.

Dementsprechend setzten sich die Schiedsrichterwarte der vier Bezirke unter Federführung des Verbandsschiedsrichterwarts Heiner Burger an einen Tisch (natürlich per Video) und erarbeiteten sich ein neues Konzept: Schiedsrichterneulingslehrgang on-Demand.

Der Schiedsrichterneulingslehrgang soll nun in Zusammenarbeit aller vier Bezirke in verschiedenen Modulen via Videokonferenz stattfinden. An einem Präsenztag wird man aber auch trotz moderner Technik nicht herumkommen. Sowohl die Abschlussprüfung als auch die praktische Ausbildung erfordern die physische Anwesenheit der Neulinge, welche dann, unter Einhaltung der hygienischen Standards, zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird.        

Anmeldungen nehmen die vier Schiedsrichtervereinigungen laut Ausschreibung, die schon an die Vereine ging, weiterhin an.

Wer schon ein wenig üben möchte www.meischt.de


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