HSG Ortenau Süd – SG Hornberg/Lauterbach/Triberg II 18:19 (7:12).




Trainer Torsten Leonhardt gab sich nach der ersten Saisonniederlage selbstkritisch: „Ich hätte früher eine offensive Deckung gegen Christin Streif anordnen müssen, insofern nehme ich das Ding auf meine Kappe.“

In der Tat war die achtfache Torschützin Dreh- und Angelpunkt im Spiel der SG. Die Gastgeberinnen erwischten im ersten Durchgang eine rabenschwarze Leistung. „Die Abwehr war zu löchrig, im Angriff haben wir unzählige Chancen verballert“, monierte Leonhardt. Logische Konsequenz war die 12:7-Pausenführung der Gäste.

Mit großem Kraftaufwand arbeiteten sich die Einheimischen wieder auf 13:14 heran und hatten beim 17:17 die Chance, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden, was am Ende jedoch nicht funktionierte. „Als wir in der 41. Minute auf eine kurze Deckung gegen Streif umgestellt haben, waren wir innerhalb kürzester Zeit dran. Der Zeitpunkt war aber zu spät. Im zweiten Durchgang hat meine Mannschaft eine tolle Moral und großen Kampfgeist an den Tag gelegt, ein Remis wäre unterm Strich gerechtfertigt gewesen“, resümierte der HSG-Coach.

HSG Ortenau Süd: Schönstein – Büchele, Schwendemann, Schwab 3, Leser, Erny, Hoffmann 1, Betzler 5/2, Anuschewski 4, Fimm 3, Braun 1, Weis 1.

Spiel-Film: 1:6, 6:10, 7:12 (30.) – 13:14, 17:17, 18:19 (60.)

HSG Ortenau Süd   SG Hornberg/Lauterbach/Triberg