Die Zweite gewinnt Auswärts gegen die HSG Dreiland nach zähem Kampf über die gesamte Spieldauer und kann den Gastgeberinnen erst in den letzten drei Spielminuten den K.O. versetzen.


Zu Beginn des Spiels tat man sich außerordentlich schwer und lag nach gut fünf Spielminuten 0:3 zurück. Die 3-2-1-Abwehr fand keinen richtigen Zugriff, um den Gegner effektiv zu stoppen. Daher auch die erste Auszeit der Gäste nach acht Minuten. Danach lief es etwas besser. Jule Wollny erzielte den ersten Treffer für den SVA. Doch erst nach gut 12 Minuten erzielten  die Gäste vom See zum ersten Mal den Ausgleich in diesem Spiel. Da hatte Madita Holzmann bereits zwei ihrer acht Siebenmeterwürfe erfolgreich verwandelt. In der Folge gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen, wobei die SVA Mädels immer nur den jeweiligen Ausgleich, aber nie die  Führung erzielen konnten. Dies lag zum einen an einer „sehr stabilen Abwehr der Hausherrinnen aber auch an Madita Holzmann, die zur Pause bereits sechs ihrer im gesamten Spiel acht verwandelten Siebenmeter nervenstark und präzise im Tor untergebracht  hatte“, so Trainer Martin Gerstenecker. Folgerichtig ging es daher auch mit 12:12 in die Halbzeit.

In Durchgang 2 zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Angriff tat man sich schwer um an der gegnerischen 6-0 Abwehr vorbeizukommen und in der Abwehr konnte man die Aggressivität und das  konsequente Zugreifen aus dem Todtnauspiel nicht aufs Parkett bringen. Marit Walz war es dann vorbehalten in der 39. Spielminute den ersten Führungstreffer für die Gäste zum 15:16 zu erzielen. Jetzt war plötzlich die HSG Dreiland gefordert den jeweiligen Ausgleich zu erzielen. Doch auch den Gästen vom See gelang es nicht, den Deckel draufzumachen und entscheidend wegzuziehen. Das lag auch daran, dass die HSG Dreiland die Kreisläufer des SVA besser in den Griff bekommen hatte. Allerdings ergaben sich nunmehr bessere Möglichkeiten für die Spielerinnen von außen oder für den Rückraum. Drei Minuten vor Schluss dann die Entscheidung zu Gunsten des SVA. Selina  Huber auf Seiten der Gastgeberinnen erhielt in der 57. Spielminute eine zwei Minuten Strafe, die Ines Ofterdinger und Marit Walz zu Gunsten des SVA nutzen konnten und die erste zwei Tore Führung herausspielten. Die letzte Auszeit der Gastgeberinnen brachte dann nicht mehr den gewünschten Effekt. Im Gegenteil, Tanja Speierl erzielte knapp zwanzig Sekunden vor Schluss das 21:24 für ihre Farben. Das Spiel war entschieden.

Ein besonderes Lob gilt Leonie Wörner. Die A-Jugendliche fuhr mit nach Lörrach, da die zweite Mannschaft auf Grund von Krankheit bzw. Verletzungen ziemlich dezimiert war. „Im ersten Spiel bei den Damen in der Südbadenliga so eine starke Leistung in Abwehr und Angriff zu zeigen, sowie sich mit einem Tor von Rechtsaußen zu belohnen, ist nicht selbstverständlich“, so Trainer Martin Gerstenecker.

Nächste Woche ist dann der Tabellenführer Schutterwald zu Gast in der Riesenberghalle. Somit steht das Spitzenspiel der nächsten Woche (3. gegen 1.)  fest.

HSG Dreiland – SV Allensbach II 21:24 (12:12)

Es spielten: Katharina Himmelsbach, Elisa Singler; Madita Holzmann (9/8), Franziska Jakob, Tanja Speierl (1), Ronja Holzmann, Julia Schuhmacher (1), Jule Wollny (1), Marit Walz (3), Mette Schulz (4), Ines Ofterdinger (4), Leonie Woerner (1).

 HSG Dreiland  SV Allensbach

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