Ottenheim kratzt nach einer desolaten ersten Halbzeit noch einmal die Kurve und verdient sich den Sieg durch eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang.


Die Gäste, letzte Woche noch Sieger gegen die, bis dato ungeschlagene, HSG Dreiland, trat ohne ihre Top-Torjägerinnen Höhne und Klöpfer und mit nur 9 Feldspielerinnen an. Im Laufe der ersten Halbzeit dezimierte sich der Kader durch drei Verletzungen weiter und so wurden die Alternativen der SG knapp. Allerdings schlug Ottenheim daraus keinen Nutzen.

"Ich weiß nicht, warum wir so verunsichert waren", gestand TuS-Trainer, der die Leistung in den ersten 30 Minuten nur schwer sortieren konnte, "die SG hat das clever gemacht, lange Angriffe gespielt und uns aus der Deckung herausgelockt". Dazu leistete sich die Ried-Sieben wieder viele vermeidbare Fehler.

Fazit war ein Drei-Tore-Rückstand zur Pause, mit gerade 7 eigenen Treffern. Nach der Pause fingen sich dann die Zebra-Damen. Die Abwehr stand besser und auch die Offensive kam endlich zu einfachen Toren. Binnen 8 Minuten drehte Ottenheim das Spiel von 7:10 auf 13:11. Den Gästen fehlten die Möglichkeiten, um dem TuS weiter Paroli bieten zu können.

"Eigentlich lag es nur an uns, der Gegner hat von unseren Fehlern profitiert", sagte Ottenheims Coach Buchholz nach der Partie mit dem glücklichen Ausgang für sein Team.

Spielfilm: 0:1, 2:2, 2:4, 4:4, 6:7, 7:8, 7:10 - 9:11, 11:11, 13:11, 16:14, 19:14, 22:16, 24:18, 26:20.

TuS Ottenheim - SG Kappelwindeck/Steinbach II 26:20 (7:10)

TuS Ottenheim: Geppert; Bing 1, Günther, Sa. Gerhlein 4, Weber, Se. Gehrlein 1, Baumann 6/2, Karl 4, Quennet 4, Hoppen 3, Svoboda 2, Spinner 1.

TuS Ottenheim  SG Kappelwindeck/Steinbach

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