Zuversichtlich geht das Trainer-Duo Michael Bohn/Boris Schnak mit dem HGW Hofweier in die Südbadenliga-Saison. Allerdings gibt es einige Veränderungen im Kader und voraussichtlich einen neuen Spielmodus.

Seit vergangene Woche ist bei den Handball-Teams des HGW Hofweier wieder Hallentraining angesagt. Fit gehalten hatten sich in der Zwangspause aber natürlich alle Mannschaften, schließlich ließen die Corona-Verordnungen seit dem 13. März kein Miteinander mehr zu.

Am Donnerstag haben Trainer Michael Bohn und Co-Trainer Boris Schnak nun in die Halle geladen. Die neue Verordnung lässt das unter Beachtung umfangreicher Vorgaben (Anwesenheitslisten, Verpflichtungserklärungen, Hygiene-Standards, Desinfektionen und eigene Getränke) zu.

Vier Wochen lang stand Lauftraining im Freien auf dem Programm, mindestens sechs Kilometer pro Einheit waren vorgegeben. In der ersten Vorbereitungsphase bis Ende Juli sind nun wöchentlich zwei Trainings in der Halle geplant. Dazu kommen eine Laufeinheit von sechs bis acht Kilometer sowie eine Krafteinheit. Anschließen werden sich im August die zweite Phase und im September der abschließende Teil der Vorbereitung. „Anfang August und Anfang September machen wir jeweils kleine Pausen, dann sollten wir zum Saisonstart am 3./4. Oktober fit sein“, so Michael Bohn.

Der HGW-Coach zeigte sich am Donnerstag hocherfeut: „Der komplette Kader war zum Trainingsauftakt anwesend. Ich bin positiv überrascht vom physischen Zustand der Jungs. Alle haben in den letzten Wochen sehr gut gearbeitet.“

Viele Veränderungen

Mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren hat der HGW in der kommenden Saison eine sehr junge Truppe beisammen. Nicht mehr dabei sind Nebojsa Nikolic (HSG Ettlingen), Strahinja Vucetic (SG Pirna/Heidenau), Robin Dittrich (SG Scutro), Philipp Kunde (SG Köndringen/Teningen), Luca Barbon (TuS Altenheim), Marco Schlampp (HSG Hanauerland) und Radoslaw Jankowski (TuS Oppenau).

Neu sind Dominik Merz (SG Köndringen/Teningen), Cedrik Lauppe (TV Willstätt), Timo Häß (HTV Meißenheim), Tim Stocker (2. Mannschaft) sowie Nils Ehret und Laurin Ehret (beide A-Jugend).

Modus kommt dem HGW entgegen


„Jetzt gilt es, die Neuzugänge zu integrieren und die Mannschaft zu einer Einheit zu formen. Sollten wir dann Anfang Oktober starten dürfen, wollen wir alle in Topform sein“, so Bohn. Das gilt sowohl für eine Staffel mit 16 oder zwei Staffeln mit jeweils acht Mannschaften, über die der Verband am Mittwoch entscheiden wird. So wie es ausschaut, wird mit der verkürzten Runde und einer anschließenden Meister- und Abstiegsrunde gespielt werden (insgesamt 22 statt 30 Spiele). „Da wir einen sehr kleinen Kader haben, kommt uns dieser Modus entgegen. Unser Ziel ist es, unter die ersten vier zu kommen, um dann die Meisterrunde zu erreichen“, erklärt Bohn. Der HGW-Coach bestätigte unterdessen eine Verbandsanfrage, ob man den Gruppenplatz mit dem TuS Altenheim tauschen würde. Dafür war man in Hofweier aber nicht zu begeistern. Bohn dazu: „Wir finden unsere Gruppe, auch mit den Mannschaften aus dem Bezirk Rastatt, sehr interessant.“

Zum Seitenanfang