Im Saisonendspurt gelang den Pfullinger Damen die große Überraschung beim TSV Schmiden.


Nach einer durchwachsenen Runde wurde gegen Ende das Polster nach unten immer dünner und zuletzt rutschten die VfL-Damen auf Platz 11 und waren somit nur noch knapp vom Relegationsplatz entfernt. Somit war klar, dass in den letzten beiden Begegnungen noch Punkte her müssen. Gesagt - getan. Von Spielbeginn an starteten die Pfullingerinnen motiviert in die Partie, bildeten eine solide Abwehr und fanden im Angriff die richtigen Mittel.

So gestaltete sich die erste Halbzeit gegen die zweitplatzierten Gastgeberinnen aus Schmiden ausgeglichen. Zogen die Gäste vor, legten die Pfullinger Damen stets nach und konnten zur Halbzeitpause sogar mit einem Tor zum 16:17 in Führung gehen. Noch verhalten verlief der Start in Halbzeit zwei doch bereits nach wenigen Minuten fanden die VfL-Damen wieder zurück zu ihrem Spiel. Immer wieder trafen Lydia Junger und Jana Plankenhorn aus dem Rückraum und auch in der Abwehr konnten immer mehr Bälle erkämpft werden. So verlief die Partie weiter ausgeglichen. Trotz Manndeckung gegen Lydia Junger gelang es den Pfullingerinnen am Ball zu bleiben.

In Spielminute 47 beim Spielstand von 26:26 gelang es den Gästen aus Pfullingen innerhalb von wenigen Minuten den Vorsprung auf 5 Tore auszubauen. Trotz offensiver Abwehr der Gastgeberinnen zogen die Pfullingerinnen Tor um Tor davon und konnten beim Endstand von 29:36 zwei wichtige Punkte feiern.

Besonderer Dank der Mannschaft geht an das Trainer-Team Christian Weiß und Stephan Möck, sowie Ines Schmälzle, die kurzfristig die Mannschaft in den letzten Wochen übernahmen und unterstützten. sege/vh

So spielte der VfL:
Sarah Herdtner, Vivien Heinzelmann – Catherine Herrmann 2, Melanie Mayer 5, Franziska Hausch 4/3, Michelle Sulz 2, Verena Bodmer 2, Christine Schnitzer 1, Lydia Junger 8, Hanna Fetzer 1, Jana Plankenhorn 8, Anni Wörner, Britta Votteler 3.

WL TSV Schmiden – VfL Pfullingen 29:36 (16:17).

TSV Schmiden  VfL Pfullingen

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