Zu Beginn konnte Christian Jabot den an der Latte abgeprallten Wurf von David Wittlinger zum 1:0 verwandeln, erzielte kurz später auch das 2:1 (3.).


In der Folge konnte Magnus Becker seinen ersten Drittligastrafwurf seit langen Jahren halten. Auf der anderen Seite machte es VfL-Kapitän Micha Thiemann besser und erzielte das 3:1 von der Strafwurflinie. Das 4:2 erzielte David Wittlinger aus dem Rückraum. In der siebten Minute erhöhte er auf 5:2. Die folgenden beiden Angriffe waren hüben wie drüben nicht erfolgreich. In der 9. Minute schlug ein weiteres Mal die Stunde des „Maggu“ Becker – er vereitelte auch den zweiten Strafwurf des Vorjahresmeisters. Im Gegenzug erzielte Daniel Schliedermann das 6:2 (10.) für die Hausherren. Nachdem man nun im Angriff mehrere Minuten nichts Zählbares holen konnte, glichen die Gäste bis zur 14. Minute zum 6:6 aus. VfL-Trainer Till Fernow reagierte und nahm ein Time-Out. Dennoch sollten die Gäste auf 6:7 vorlegen und Micha Thiemann einen Strafwurf verwerfen ehe Paul Prinz in der 18. Minute den VfL erlöste, das 7:7 erzielte. Der nächste VfL-treffer sollte bis zur 23. Minute auf sich warten lassen – Marc Breckel traf zum 8:11. In der 28. traf Schliedermann zum 9:13. In der letzten Minute traf Thiemann per Kempa zum 10:14. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste auf 10:15.

In der zweiten Hälfte erwischten die Gäste den besseren Start, konnten bis zur 36. Minute auf 13:21 vorlegen. Beim Stand von 13:22 (42.) hielt Becker seinen dritten Strafwurf des Abends. Zwei Treffer innerhalb von gut 25 Sekunden durch Breckel brachten den VfL auf 15:22 heran. Die Fans unterstützen den VfL weiter stark. Das Tor des VfL machte Neuzugang Becker nun mehrere Minuten dicht. Jabot brachte den VfL per Strafwurf auf 16:22 heran. Die Echazkrokodile versuchten weiter, das Polster abzuknabbern, der Meisterschaftskandidat aus Nordbaden ließ sich davon wenig beeindrucken – so stand es in der 52. Minute 18:25. Der VfL versuchte nun mit dem siebten Feldspieler die Oberhand zu gewinnen, musste jedoch zwei Treffer des Gästetorhüters und den verletzungsbedingten Ausfall von Micha Thiemann einstecken (19:27/54.). Fünf Minuten vor Ende traf Wittlinger zum 20:28. Im VfL-Tor zeigte Daniel Schlipphak eine Parade und vorne erzielte Axel Goller das 21:28. Beim Stand von 23:30 verabschiedeten sich Lennard Müller und Robin Keupp aufgrund von Zeitstrafen vorzeitig. Axel Goller konnte noch das 24:31 erzielen. Am Ende gewannen die Gäste mit 24:32.

Am Ende war der Sieg sicher nicht unverdient, wäre das junge VfL-Team jedoch nach dem starken Start nicht von der eigenen Courage überrumpelt worden in dessen Folge zahlreiche Fahrkarten geworfen wurden, hätte durchaus etwas zählbares für das Fernow-Team herausspringen können.

VfL Pfullingen - SG Nußloch 24:32 (10:15)

VfL Pfullingen: Magnus Becker, Daniel Schlipphak, David Wittlinger (4), Lukas Mayer, Robin Keupp (1), Micha Thiemann (2/1), Paul Prinz (5), Patrick Bauer, Lennhard Müller, Axel Goller (2) - Maximilian Hertwig, Daniel Schliedermann (4) - Christian Jabot (3/1), Marc Breckel (3); Trainer: Till Fernow

SG Nußloch: Marco Bitz (2), Fabian Lieb, Simon Kuch (2), Philipp Müller (2), Jochen Geppert (6), Julius Herbert, Christian Buse (1), Kevin Bitz (8/2), Lucas Gerdon, Niclas Herrmann (4), David Ganshorn (3), Gianluca Pauli (1/1), Tobias Stegmaier - Sebastian Körner (3); Trainer: Christian Job

Schiedsrichter: Thorsten Meike, Stefan Plinz

Zuschauer: 500

Gelb: David Wittlinger, Micha Thiemann, Paul Prinz / Tobias Stegmaier, David Ganshorn (2.), Kevin Bitz, Jochen Geppert

Strafminuten: 8:6

2 Minuten: Robin Keupp, Paul Prinz, Patrick Bauer, Lennhard Müller / Simon Kuch, Lucas Gerdon, David Ganshorn

Vergebene Siebenmeter: Micha Thiemann / Jochen Geppert, Niclas Herrmann, Gianluca Pauli, Gianluca Pauli

VfL Pfullingen  SG Nußloch

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