Der HC Oppenweiler/Backnang trifft auf die mit viel Wurfstärke aus dem Rückraum ausgestattete TSG Haßloch




Der HC Oppenweiler/Backnang hat von den vergangene fünf Drittligaspielen zwar nur das gegen den TuS Fürstenfeldbruck verloren, wartet aber – der Serie von drei Unentschieden geschuldet – auch seit vier Begegnungen auf einen weiteren Sieg. Den letzten gab es beim TV Hochdorf. Insofern ist es vielleicht ein ganz gutes Omen, dass es am Samstag erneut in die Vorderpfalz geht: Der HCOB tritt am 19.30 Uhr bei der TSG Haßloch an.

Im TSG-Sportzentrum haben die Handballer aus dem Murrtal bisher einmal gespielt, vor rund 18 Monaten gab es eine deutliche Niederlage. Die vergangenen beiden Duelle fanden in Backnang beziehungsweise in Oppenweiler statt. Einmal trennten sich die Parteien Unentschieden, beim letzten Aufeinandertreffen im Herbst setzte sich der HCOB denkbar knapp mit einem Tor Vorsprung durch. Und weil beide Mannschaften derzeit mit 26:26 Punkten in der Tabelle geführt werden, ist auch im neuerlichen Aufeinandertreffen ein spannendes Duell durchaus im denkbaren Bereich.

Die Heimniederlage gegen den TuS Fürstenfeldbruck haben Trainer Matthias Heineke und seine Schützlinge verarbeitet. „Man muss auch mal die Stärke des Gegners anerkennen“, sagt der Coach, „wir haben schon schlechter gespielt und trotzdem gegen gute Teams gepunktet.“ Nur einmal, kurz vor der Pause, sah Heineke die Chance, das Spiel in den Griff zu bekommen. „In vielen anderen Begegnungen bekommt man dafür mehrere Gelegenheiten.“ Er habe mit seinem Team die richtigen Lehren daraus gezogen, beim nächsten Match wolle man es besser machen – und prinzipiell waren, trotz Niederlage, manche Aspekte hoffnungsfroh stimmend, „zum Beispiel, wie wir uns nach einem scheinbar gelaufenen Spiel in der zweiten Halbzeit dann noch einmal zurückgemeldet haben.“

In Haßloch wollen die Murrtaler nicht erst in Rückstand geraten, schon gar nicht deutlich. Trainer Heineke sagt stattdessen: „Wir wollen jede sich bietende Chance zur Führung nutzen, um dort erfolgreich zu sein.“ Er stuft die Aufgabe als schwierig ein, die TSG habe ein erfahrenes Team, vor allem im Rückraum. „Sie spielen dort mit klarer Struktur und großer Disziplin“, sagt der HCOB-Coach, „außerdem haben sie speziell in den Personen von Peter Masica und Elvijs Borodovskis viel individuelle Wurfstärke.“ Beide Mannschaften haben ihr oberstes Ziel, den Verbleib in der Liga, schon erreicht. Nun geht es im eng gestaffelten Mittelfeld um eine gute Abschlussplatzierung. Der HCOB hat als Achter nur einen Punkt Rückstand auf die sechstplatzierte HG Oftersheim/Schwetzingen, aber auch nur zwei Zähler Vorsprung auf den Tabellenzwölften SG Köndringen/Teningen.

Personell sieht es nach schwächeren Wochen zwischenzeitlich wieder besser aus, beim Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck spielte Kapitän Tobias Hold zum zweiten Mal in der Rückserie mit. „Er hat die Belastung gut verkraftet und wird jetzt weiter aufgebaut, um zu seiner Form zu finden“, sagt Heineke. Somit fehlt fürs Spiel in Haßloch lediglich Jonas Frank.

Der HC Oppenweiler/Backnang setzt für die Begegnung in der Vorderpfalz einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 15.45 Uhr an der Gemeindehalle. Anmeldungen nimmt Erich Maier unter der Telefonnummer 07191/4216 entgegen.

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