Die direkte Konkurrenz hat erneut gepunktet und selbst musste man sich in einer spannenden Drittligapartie erneut geschlagen geben.






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Die Ausgangslage für das junge Team aus Südbaden wird nicht besser. Mit 12 Punkten steht man nun nur noch vor dem TV Hochdorf auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Dennoch macht die kämpferische Einstellung bzw. Leistung Hoffnung auf die anstehenden Herausforderungen.

Über den Kampf wollte man punkten
Der Kapitän hat es vor dem Spiel in seiner Ansprache an die Mannschaft klar und deutlich angesprochen. Den Matchplan verfolgen aber mit viel Kampf und Leidenschaft dem Gegner zeigen, dass man trotz des Tabellenplatzes in der Lage ist die Punkte in der eigenen Halle zu lassen. „Wir wollten zeigen, dass wir den Sieg mehr wollen, alles an Qualität in die Waagschale werfen und dann hoffen, dass das zum Sieg reicht. Kampf und Bereitschaft hat auf jeden Fall gepasst, das bisschen Glück das man dann aber braucht hatten wir leider nicht“, so Axel Simak „Wenn man halt in der Tabelle oben steht hat man es und wenn nicht, dann nicht“, so der sichtlich enttäusche Abwehrspezialist weiter. Wie bereits in den vergangenen Wochen kam man von Beginn an zumindest in der Abwehr gut ins Spiel, konnte dies allerdings im Angriff nicht durch Tore belohnen. So sah das Publikum eine über 60 Minuten zwar nicht besonders hochklassige aber durchaus spannende Partie, bei der es vor allem um den Drittligadino aus Teningen um sehr wichtige Punkte ging. Einziges Manko war sicherlich, dass man die „Trost-Brüder“ der Gäste nicht ganz so stark im Griff hatte, wie man es sich vorgenommen hat. Vor allem Maximilian Trost nutzte bis zu seiner Knieverletzung jeden kleinsten Fehler in der Hintermannschaft der SG aus. In den eigenen Reihen war es der seit Wochen gut aufgelegte Jonathan Fischer und Alexander Velz, die das Runder in die Hand nahmen. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein 14:14 unentschieden.

Klar auszumachende Niederlage
Auch wenn es nicht viele waren, kann man die Niederlage klar an den vergebenen Chancen und technischen Fehlern in der letzten Viertelstunde ausmachen. Zusätzlich verlor man in der Abwehr zu viele eins gegen eins, sodass der knappe Sieg der Junglöwen dann unter dem Strich in Ordnung geht, was nicht heißen soll, dass ein Punkt für den Kampf der Mannschaft um Trainer Andersen durchaus ebenfalls verdient gewesen wäre. 15 Sekunden vor dem Spielende konnten die Rhein-Neckar-Löwen per Sieben Meter zum 31:30 Siegtreffer verwandeln. Die schnelle zweite Phase im Gegenzug reichte nur zu einem Freiwurf, den Velz eine Sekunde vor Schluss nicht mehr verwandeln konnte. Somit hat sich die Situation erneut zugespitzt und man ist schon beinahe gezwungen nächste Woche beim Tabellenletzten mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Für den TV Hochdorf, der mit neuen Punkten die Rote Laterne hält, ist es sicherlich eine der letzten Chancen, falls sie selbst nochmal im Kampf um den Klassenerhalt mitwirken wollen.

SG Köndringen/Teningen - Rhein-Neckar Löwen II 30:31 (14:14)

SG Köndringen/Teningen: Adrian Lombès-Birkenheuer, Tomas Suba, Nemanja Skrobic, Johannes Silberer (2), Maurice Bührer (2), Jan Lennart Beering (7) - Felix Zipf (6), Lukas Zank (1), Alexander Velz (6), Robin Dittrich - Dennis Ammel - Pascal Fleig (2), Axel Simak, Jonathan Fischer (4/1); Trainer: Ole Andersen

Rhein-Neckar Löwen II: Lucas Bauer, Pascal Boudgoust, Maximilian Trost (10), Jannis Schneibel (1), Patrick Zweigner (5), Lukas Wichmann, Nicholas Mohr (1), Sebastian Trost (5), Mattes Meyer, Pascal Kirchenbauer (1), Tim Ganz (2/2), Rico Keller (6/1), Andre Bechthold; Trainer: André Bechthold

Schiedsrichter: Florian Drechsler, Jörg Schulle

Zuschauer: 200

Gelb: Nemanja Skrobic, Lukas Zank (10.), Jan Lennart Beering (6.) / Maximilian Trost (11.), Patrick Zweigner (6.), Nicholas Mohr, Andre Bechthold (5.)

Strafminuten: 6:6

2 Minuten: Nemanja Skrobic, Lukas Zank, Lukas Zank / Nicholas Mohr, Nicholas Mohr, Mattes Meyer

Vergebene Siebenmeter: Robin Dittrich / Tim Ganz

SG Köndringen/Teningen  Rhein-Neckar Löwen

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